Donnerstag, 11. März 2010

Fotoausstellung „Trinkhallen im Ruhrgebiet. Anne Bude – da fühl ich mich wohl“

03. Februar 2010 | PM | US | Thema: Niederrhein - Kurzmeldungen


Duisburg. In einer Fotoausstellung zum Thema „Trinkhallen im Ruhrgebiet zeigt der Duisburger Wolfgang Schneider in der Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße vom 9. Februar bis zum 27. März eine kleine Auswahl seiner weit über 1500 Fotografien von Trinkhallen. Bereits seit 1992 sind Schneiders Bilder in etlichen Ausstellungen im Ruhrgebiet und am Niederrhein, aber auch international in Los Angeles, Brüssel, Kaliningrad und Tilsit zu sehen gewesen.

Trinkhallen im Ruhrgebiet – eine Begleiterscheinung im Zuge der Industrialisierung, vor allem auch in Duisburg, die heute längst zum Kulturgut des Ruhrpotts zählt. Die ersten Initiatoren waren Mineralwasserfabrikanten, die Trinkhallen vor Fabriken, in Arbeitervierteln, auf Bahnhöfen oder auf Fabrik- und Zechengeländen errichteten. Daher auch der Name Selters- oder Wasserbude. Heute existieren rund 18.000 Trinkhallen, wovon die Hochburg zwischen Duisburg, mit nahezu 900 und Essen, mit 800 Trinkhallen liegt. An der Trinkhalle im Revier gibt es so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Und in der Regel bekommt man eine Portion Menschlichkeit gratis dazu, denn zwischen Klümpchen und Bier erfährt man so manch Interessantes aus der Nachbarschaft.

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